ALERION HEALTH CARE NEWS








Spezialanalytik – Trägerübergreifende Restrukturierung von Krankenhauslaboren

Der Kunde
Der Auftraggeber war eine neu gegründete, von drei Trägern geführte und stetig wachsende Einkaufsgemeinschaft; zu Zeitpunkt des Projektbeginns zählten knapp 40 Krankenhäuser mit rund 10.000 Betten zum Projekt.

Der Auftrag
Ziel des Projekts war es, die sehr heterogene Laborlandschaft in den angeschlossenen Einrichtungen zu vereinheitlichen und hinsichtlich Effizienz, Qualität und Wirtschaftlichkeit zu optimieren.

Das Vorgehen
Zunächst wurde das aktuelle Leistungsspektrum bei den Laboren der 40 Krankenhäuser, das heißt, die bestehenden Verträge, die genutzten Geräte, die Reagenzienbeschaffung und die durchgeführten Analysen erfasst und geprüft. Aufbauend auf dieser Untersuchung erstellte ALERION HEALTH CARE ein Anforderungsprofil, das ein zukünftiger Laborpartner zu erfüllen hat. Auf dieser Basis wurden mit den führenden Laborbetreibern in Deutschland Verhandlungen zur Übernahme der Krankenhauslabore geführt. In diesem Zusammenhang wurde ein wirtschaftliches Grob-Konzept bei Steigerung der medizinischen Qualität erarbeitet sowie über die Möglichkeiten zur Umsetzung verhandelt. Im Anschluss an die Entscheidung für einen der Anbieter wurden mit diesem im Rahmen von Workshops und unter Einbeziehung der jeweils beteiligten Mitarbeiter, standort-individuelle Konzepte entwickelt. So wurde gewährleistet, dass wichtige interne Fachkenntnisse in die Konzeptentwicklung einbezogen werden konnten. Darüber hinaus bereiteten die Treffen alle Beteiligten auf die Veränderungen vor und stärkten den Willen die Verbesserungen gemeinsam umzusetzen.

Die einzelnen Schritte im Überblick
Ist-Analyse
Erarbeitung eines Soll-Szenarios auf Basis von Benchmarks
Verhandlungen mit Laborbetreibern und Auswahl eines strategischen Partners
Strategieentwicklung
Workshops mit allen Prozessbeteiligten
Hausindividuelle Umsetzung

Das Ergebnis
Es wurde ein Stufenkonzept erstellt, das je nach Ist-Situation der Labore das weitere Vorgehen zur Zielerreichung definierte und in Zeiträumen von wenigen Wochen bis sechs Monaten die Überführung der Verantwortlichkeit auf den ausgewählten Laborbetreiber sicherstellte. Das realisierte Einsparpotenzial in Höhe von gruppenweit ca. 30% wird durch verbesserten Konditionen und Externalisierung der Personalkosten erreicht. Weiteres Potenzial in Höhe von 10-15% kann durch die Straffung des Parameterspektrums in Abstimmung mit der Ärzteschaft erreicht werden.
Eine konsequente Planung, Steuerung und Kontrolle der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem ausgewählten Dienstleister bildet eine entscheidende Verbesserungsmaßnahme im Projekt mit ALERION HEALTH Care. Darüber hinaus wird die Nutzung des Know-hows hinsichtlich der technischen Ausstattung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zu effizienteren Prozessen im Projekt umgesetzt.

Die wichtigsten Verbesserungshebel auf einen Blick:
Trägerweite Homogenisierung der Laborlandschaft
Neuverhandlung der Vertragskonditionen
Optimierung der Prozessabläufe im Haus
Schaffung von Kostentransparenz

Grundlage der Verbesserungen sind:
Bündelung von Umsatzpotenzialen,
Abschluss von gemeinsamen Rahmenvereinbarungen,
konsequente Homogenisierung der Strukturen,
Auswahl kompetenter Dienstleister,
Herstellung eines hohen Verbindlichkeitsgrades in einer langfristigen Zusammenarbeit
Etablierung eines konsequenten Verbrauchscontrollings
Optimierung der organisatorischen Abläufe





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